2020-05-26T00:22:24+02:00

Häufig werde ich gefragt:
„Wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen?“

Nun, abgesehen von den Tagebüchern, die ich seit meinem 8. Lebensjahr schreibe, Reiseberichten und Drehbüchern für Schüler-Videofilme fing ich mit dem Schreiben erst im Jahr 2000 an, nachdem ich in den vorzeitigen Ruhestand gegangen bin. Freunde hatten mir immer gesagt, dass das, was ich vom Leben meiner Eltern und dem „Danach“ erzählte, einen Roman wert sei. Jetzt hatte ich Zeit mir darüber Gedanken zu machen.
Kaum war die Einstiegsseite zu Papier gebracht, ließ mich das Schreiben nicht mehr los. Es war wie eine Sucht. Ich recherchierte in Bibliotheken um mich in die damalige Zeit (1937 – 1949) hinein versetzen zu können und ich befragte ältere Verwandte. Monatelang schrieb ich. Nachts hatte ich oft die besten Einfälle, deshalb lagen ständig Stift und Papier neben meinem Bett.Sobald das Manuskript des ersten Buches fertig und zig Mal überarbeitet war, stellte ich – auf der Suche nach einem Verlag – eine Probeseite ins Internet, und zwar genau die Seite, die die Geschehnisse der Pogromnacht in Leipzig beschrieben, so wie meine Mutter es zu Lebzeiten immer erzählt hatte.

Nach längerer Zeit erhielt ich plötzlich eine Email aus Los Angeles von einem Herrn Bamberger. Er fragte, woher ich die interessante Information über sein Elternhaus Bamberger & Hertz hätte, das in jener Nacht in Flammen aufging. Um es kurz zu machen: Henry Bamberger war der einzige Überlebende seiner Familie, die nach jener grausamen Nacht in Auschwitz umgebracht wurde. Er kam mit dem Leben davon, weil er damals in einem Internat in der Schweiz untergebracht war. In Los Angeles war er Mitglied im Vorsitz der Lion Feuchtwanger Stiftung, der Villa Aurora. So kam es, dass ich im Jahr 2004 meine 1. Lesung in jener traumhaften Villa hielt, in der auch jährlich die Oskarverleihung stattfindet. Über Herrn Bamberger fand ich in Leipzig meinen Verlag, eigentlich einen Fach- und Sachbuchverlag, der für mich und meine Belletristik extra den Vias Verlag gründete. Es blieb nicht bei dem ersten Buch. Der Themenkomplex war so faszinierend, dass daraus eine Trilogie entstand, nach deren Fertigstellung ich in die Landesschau des SWR 3 zu einem Interview eingeladen wurde.

Weitere Romane folgten (siehe Veröffentlichungen)

„Die Erfahrung besteht nicht aus dem, was man erlebt hat, sondern aus dem, was man reflektiert hat.“

– JOSÉ MARIA DE PEREDA (1833 – 1906)

VITA

Lebenslauf

Sylvia Smuda, geboren in Bad Kösen, Kreis Naumburg, studierte zunächst Englisch und Kunst für das Lehramt, später dann Psychologie in Tübingen. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Lehrerin.

Seit dem Jahr 2005 sind 12 Romane erschienen, mehrere Beiträge wurden in Anthologien abgedruckt, viele Kurzgeschichten veröffentlicht.

Ihre Trilogie „Bergweg“, „Wilde Wege“ und „Souvenir Francais“ mit teilweise (auto-) biografischem Charakter wurden inzwischen mehrfach aufgelegt.

Ihre Romane kreisen häufig um das Thema Identitätssuche.

Curriculum vitae

Sylvia Smuda was born in Bad Kösen, district of Naumburg. At nine years of age she fled with her mother from the GDR. She studied English literature and Art and obtained a teaching position. After the death of her mother she discovered her diaries. The explosive contents of these fragments stimulated her to intensely research the Nazi era and out of this travail the novel “Bergweg” (“The Way up the Hill”) originated.
The trilogy „Bergweg“, „Wilde Wege“ and „Souvenir Francais“ have been edited several times so far.

12 novels have been published since 2005, several texts were printed in anthologies, many short stories were released.

Her novels often circle round the subject search of identity.

Curriculum vitae

Sylvia Smuda, nacida en Bad Kösen, ciudad del estado federado de Saxonia Anhalt, empecé de estudiar  inglés y arte para el magisterio, más tarde pasé a estudiar psicología en Tübingen.

Antes de dedicarse totalmente a la literatura trabajaba como maestra. Desde 2005 han sido publicadas doce novelas, varios textos en antalogías y muchos cuentos cortos.

Sylvia Smuda recibío muchos premios.  En 2004 el premio literario Sangerhausen, en 2003 y 2005 el concurso de escribir Böblingen.

Su trilogía „Bergweg“, „Wilde Wege“ y „Souvenir Francais“ con carácter (auto) biográfico ha sido editada entretanto tres veces.

Sus novelas suelen tartar frecuentemente sobre la búsqueda de identidad.

VERÖFFENTLICHUNGEN

LESUNGEN

LESUNG IN LÖRRACH

19. Mai, 2019|

Am 3. Juli 2019 findet in Lörrach Brombach eine Lesung im Rahmen von „Buch und Kaffee“ statt.

Ort: Bibliothek Brombach, Ringstr. 2

Uhrzeit: 9.30

Lesung aus meinem neuen Roman „Ritas Weg“.

Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.

SÄMTLICHE WERKE

24. Januar, 2018|

Sie können jederzeit einen Termin mit mir ausmachen.

Kurze Email genügt.

PRESSE

SYLVIA SMUDA IN WEIL AM RHEIN

5. Juni, 2019|

Porträt der Autorin Sylvia Smuda, die seit November 2018 in Weil am Rhein lebt. Soeben ist ihr neuer Roman „Ritas Weg“ erschienen.

›Weiler Zeitung 29.3.2019

 

WENN SCHÜLER PROBLEME IN DEN UNTERRICHT TRAGEN

13. August, 2015|

Die Autorin Sylvia Smuda erzählt in ihrem neuen Buch vom Lehreralltag und dem Umgang mit den Schülern

›Marbacher Zeitung 13.8.2015

SYLVIA SMUDA BEI STERNMUT LITERATUR-BUNT

5. Februar, 2015|

Sie liest aus „Die Nacht im Stau“

›zum Video

DIE IDENTITÄTSSUCHE STEHT IM FOKUS

6. September, 2014|

Die Autorin Sylvia Smuda hat im Juli ein neues Buch auf den Markt gebracht. Es heißt „Die Nacht im Stau“.

›Marbacher Zeitung. Zum Artikel.

DIE GEDANKEN EINES ABFALLPRODUKTS

10. Oktober, 2007|

„Der Sohn aus der Kälte“: Haslacherin Sylvia Smuda schreibt Roman über künstliche Befruchtung

›Herrenberger Gäubote. Rezension

INTERVIEW BEIM SWR

20. März, 2006|

Vorstellung der Romane:
Bergweg, Wilde Wege, Souvenir Francais

›zum Video

AUSZEICHNUNGEN

Böblinger Schreibwettbewerb

Mehrmals erhielt Sylvia Smuda einen Preis für ihre Kurzgeschichten im Böblinger Schreibwettbewerb. (Letztmals 2018)

Preis 2006

Mit der Kurzgeschichte „Feuchte Erde“ erhielt Sylvia Smuda einen Preis im Jahr 2006 beim Thema „Unter Welten“. Der Preis beinhaltete unter anderem eine Lesung an der Humboldtuniversität in Berlin.

Bahn Nummer 5

„Fünf“ war der Titel eines Schreibwettbewerbs, der im Jahr 2005 ausgeschrieben war. Die Jury wählte Sylvia Smudas Text mit dem Titel „Bahn  Nummer fünf“  zur Veröffentlichung aus.

Literaturpreis Sangerhausen

Im Jahr 2004 erhielt Sylvia Smuda einen Literaturpreis der Stadt Sangerhausen für ihr Gedicht: „Leben“

„unermüdlich jagst du dem glück hinterher suchst das neue bessere zielstrebig gehst du deinen weg unaufhaltsam nur du bald merkst du die Einsamkeit schon sprichst du mit dir luft braucht der mensch zum leben doch ohne ansprache und nähe fehlt der sinn“

– SYLVIA SMUDA „LEBEN„ (2004)

BLOG

CORONA TAGEBUCH 71. TAG

29. Mai, 2020|

Weil mein Mann früher so lautstark geschnarcht hat, hat er sich vor einigen Jahren operieren lassen. Der Operateur wollte es wohl beson-ders gründlich machen, denn er hat nicht nur das Gaumensegel gestrafft, sondern das Zäpfchen gleich mit entfernt. Seither verschluckt sich mein Mann oft, teilweise sogar am eigenen Speichel.
Soweit, so gut.
Nun ist eben dies vorhin beim Einkauf im ALDI passiert. Mein Mann verschluckte sich, Tränen liefen ihm über die Wangen, weil er versuchte, das Husten zu unterdrücken. Schließlich ging es nicht mehr anders. Er nahm die Maske kurz ab und hustete zwei oder drei Mal kräftig.
Das gab vielleicht ein Geschrei im Laden! Dass ihn die umstehenden Kunden nicht gelyncht haben, war eins.
„Er hat sich verschluckt! Mein Mann hat kein Corona-Virus“, versuchte ich zu erklären, doch meine Erklärungsversuche blieben nutzlos.
Die Beschimpfungen, die die Leute hervorstießen, mag ich gar nicht zu Papier bringen. Dass manche Menschen so hoffnungslos überängstlich sind! Es ist wirklich schlimm.

CORONA TAGEBUCH 70. TAG

28. Mai, 2020|

Es sind nur noch gut zwei Wochen – am 15. Juni dürfen die Schweizer wieder zum Einkaufen zu uns nach Deutschland kommen. Nett finde ich in diesem Zusammenhang die Aussage von Herrn Kahraman, Gemeinderat und Vertreter der hiesigen FDP. Er hat Angst davor, dass, wenn die Grenzen geöffnet werden, der „Alltagswahnsinn in Weil wieder einkehrt.“ Unser Bürgermeister antwortete darauf: „Einfach wird es nicht. Wenn die Polizei (bei Verstößen) durchgreift, gibt es sofort einen hellen Aufschrei.“
Ganz ehrlich gesagt: Mir graust es auch, denn dann sind die Supermärkte wieder proppenvoll.

CORONA TAGEBUCH 69. TAG

27. Mai, 2020|

Endlich! Eltern werden aufatmen. Es dauert zwar noch lange vier Wochen, aber dann, Ende Juni, sollen alle Kitas, Schulen und Kindergärten wieder komplett öffnen. Das ist eine längst ersehnte Nachricht. Wie das dann im einzelnen funktionieren soll, wo doch etwa 40 Prozent der Erzieher nicht arbeiten können, weil sie der Risikogruppe angehören – das ist noch die große Frage. Ganz verständlich ist es nicht, dass man mit der Öffnung immer noch so lange warten will. Nebenan, in der Schweiz, läuft der Regelbetrieb in diesen Bereichen schon seit dem 11. Mai. Seither sind die Infektionszahlen nicht gestiegen. Das beweist doch, dass diese Einrichtungen keine Virenschleudern sind.

CORONA TAGEBUCH 67. TAG

25. Mai, 2020|

Man darf gespannt sein, welches Land den weltweiten Wettbewerb hinsichtlich eines Impfstoffs gegen Corona gewinnen wird.
1. In den USA wird das Mittel des Konzerns Moderna schon an Menschen erprobt. Die Zwischenergebnisse sind erfolgversprechend. Nach zwei Impfungen entwickelten die Freiwilligen Antikörper, die genauso hoch waren wie nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung.
2. CanSino aus China arbeitet mit einem Hersteller aus Kanada zusammen. Eine Studie an Menschen wurde in Kanada genehmigt.
3. Auch die Oxford University in England testet schon ein Mittel an Freiwilligen. An der Entwicklung ist ein schwedischer Konzern beteiligt. 1,2 Milliarden US Dollar kamen kürzlich als Spende von den USA.
4. In Tübingen arbeitet das Unternehmen Curevac an einem Impfstoff. Dieser soll ab Juni an Probanden getestet werden. Das Unternehmen wird von Bill Gates unterstützt.
Das sind die vier Unternehmen, die zurzeit am weitesten vorangekommen sind.

CORONA TAGEBUCH 66. TAG

24. Mai, 2020|

Ein ruhiger Sonntag. Seit Wochen, vielleicht auch seit Monaten, waren wir heute wieder einmal essen. Das Restaurant liegt direkt am Rhein, an einem kleinen Yachthafen. Wir konnten einen Tisch im Freien ergattert, von wo aus wir einen wunderschönen Blick auf den Fluss hatten, auf dem sich Enten tummelten, Schwäne majestätisch ihre Bahnen zogen, Bootsbesitzer ihre Boote bewegten.
Dann kommen wir zurück, schalten das Radio ein – und Corona ist wieder da!
Die Zahl der Infizierten, die sich bei einem Gottesdienst in Frankfurt angesteckt haben, ist von gestern 40 auf heute 100 angestiegen. Die Menschen stammen aus Frankfurt und aus drei hessischen Landkreisen. Dieser Fall ist das beste Beispiel, wie rasend schnell sich das Virus verbreitet: Vermutlich war nur ein einziger Besucher des Gottesdienstes infiziert. Die Menschen saßen für eine gewisse Zeit in einem geschlossenen Raum und wie im Schneeballsystem hat sich das Virus von diesem einen Menschen auf 100 ausgebreitet!
Dieser Fall ist ein eindeutiger Beweis dafür, wie aggressiv das Virus ist. Man vergisst das einfach zu schnell.

CORONA TAGEBUCH 65. TAG

23. Mai, 2020|

Samstag, es ist wieder Markttag. Wir bummeln mit Masken an den Ständen vorbei, kaufen grünen Spargel und Erdbeeren. Zwei Polizisten kommen uns entgegen, beide mit Mundschutz. Sie kontrollieren, ob jeder die Regeln einhält. Beim Betreten des großen Marktplatzes haben wir natürlich gleich bemerkt, dass die Eisdiele und das Restaurant wieder Stühle draußen stehen haben. Ob unser Café aber auch schon offen hat? Der Besitzer sprach bei unserem letzten Gespräch ja vom 15. Juni als Stichtag.
Wir biegen um die Ecke… und da sehen wir es! Draußen sind Tische und Stühle aufgestellt, man kann sogar innen sitzen, allerdings nur mit Abstand. Nur jeder zweite Tisch darf belegt werden.
Was für eine Freude. Draußen ist noch ein Tisch frei, wir nehmen Platz und werden sofort vom Tischnachbarn angesprochen.
„Das ist doch wunderbar, dass die Cafés jetzt wieder geöffnet haben, nicht wahr?“
Ich stimme dem Mann mit dem Basler Akzent freudig zu. Kurz darauf bestätigt er meine Vermutung.
„Wissen Sie, ich habe drüben in Basel einen Laden. Den ganzen Tag muss ich im Geschäft die Maske tragen, das stört schon ganz gewaltig. Jetzt bin ich froh, dass ich hier endlich wieder einen Kaffee am Markt trinken kann.“
Wir wechseln noch ein paar Worte, dann sagt er: „Man muss der deutschen Regierung ein großes Kompliment machen. Deutschland steht weltweit am besten da in der Corona-Krise. Nein, wirklich, die Politiker hier haben das sehr gut gemacht.“
Ich will noch etwas Positives über unsere Kanzlerin Merkel sagen, da fallen die ersten Tropfen. Mein Mann springt sofort auf.
„Ich gehe mal schauen, ob innen noch etwas frei ist.“

CORONA TAGEBUCH 63. TAG

21. Mai, 2020|

„Corona Abi
Zuhause geblieben
Trotzdem bekommen“

Das ist der Aufschrieb, den die diesjährigen Abiturienten hier in der Region auf ihre T-Shirts aufdrucken ließen.
Am Montag hat das Abitur mit Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch begonnen. Gestern ging es dann richtig mit Deutsch los. Es wird ein denkwürdiger Jahrgang, daran besteht kein Zweifel. Ein Drittel der Lehrkräfte macht aus Altersgründen Fernunterricht von zuhause aus. Diese Lehrkräfte fehlen auch als Aufsichtspersonal. Ansonsten läuft aber alles normal ab, mal abgesehen davon, dass die Tische noch weiter auseinander stehen als sonst.

CORONA TAGEBUCH 50. TAG

8. Mai, 2020|

Heute ist der 50. Tag, an dem ich dieses Tagebuch führe. Viel ist seither geschehen.

Als ich am 20.3. mit dem Schreiben begann, war ich über die 18 000 Infizierten weltweit schockiert. Heute sind es weltweit über 3,7 Millionen Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Damals gab es etwa 26 000 Tote weltweit. Bis heute sind über 260 000 Erkrankte gestorben, in 50 Tagen hat sich die Zahl verzehnfacht!

In Deutschland gab es damals 304 Tote, heute sind es mehr als 7 200 Todesopfer! Die rasante Entwicklung dieser Pandemie hat uns alle von Anfang an in Alarmbereitschaft versetzt. Es war gut, dass unsere Regierung so schnell einen Shutdown beschlossen hat, auch wenn es uns – speziell mir – teilweise recht schwer fiel, sich daran zu halten.

Nun beginnen wir mit den Lockerungen. Wir wollen endlich wieder zurück zu einem normalen Leben. Viele Länder weltweit haben ebenfalls damit begonnen, die Einschränkungen zur Bekämpfung von Covid-19 schrittweise wieder zu lockern.

Doch kann es ein normales Leben in nächster Zukunft geben?

Nicht, solange es keinen wirklich guten Impfstoff gibt, kein wirklich gutes Medikament, ohne schlimme Nebenwirkungen.

Vermutlich werden wir noch ein bis zwei Jahre mit Einschränkungen leben müssen. Im schlimmsten Fall müssen die jetzigen Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

Ich bin froh und erleichtert, dass wir bisher niemanden in unserem Freundes- und Bekanntenkreis durch das Virus verloren haben.

Bleibt zu hoffen, dass wir die nächste Welle auch einigermaßen gut überstehen.

Ich werde hiermit meine täglichen Eintragungen beenden, schreibe aber in unregelmäßigen Abständen weiter. Mein Coronateagebuch ist ab kommender Woche als ebook bei Amazon erhältlich.

CORONA TAGEBUCH 21.TAG

9. April, 2020|

Wie viele Menschen werden in Deutschland an Covid-19 sterben? Sind es 20 000 wie bei einer normalen Grippe? Oder gar 100 000, wie manche Medien behaupten?

Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290 000 bis 650 000 Menschen an einer normalen Grippe. Das sind Zahlen, die man sich normalerweise gar nicht bewusst macht.

Bis heute sind 80 000 Menschen weltweit am Coronavirus gestorben. Eine trügerisch kleine Zahl, denn der Höhepunkt der Infektionen liegt noch vor uns. Dieses neuartige Virus gibt es erst seit etwa 3 Monaten. Ein bis zwei Jahre, bis etwa 60% der Bevölkerung infiziert sind, haben wir noch vor uns. Das sind weitere zwanzig Monate. Erst dann wird man wissen, wie schlimm diese Krankheit gewütet hat.

CORONA TAGEBUCH 12.TAG

31. März, 2020|

Vor 10 Tagen habe ich begonnen ein Coronatagebuch zu schreiben. Darin steht, wie sich die Pandemie von Tag zu Tag entwickelt und welche Situationen ich selbst erlebe oder von anderen höre. Dieses Tagebuch wird nach 100 Tagen als Ebook bei amazon erscheinen. Damit ihr nicht so lange warten müsst, werde ich von jetzt an täglich Auszüge aus dem Buch veröffentlichen.

31.3.2020: Ich bin gerade richtig stolz. Habe mir nach einer Anleitung aus dem Internet eine Maske genäht, nach einer Vorlage von BURDA. Außen habe ich eine alte Serviette verwendet, innen ist ein zerschnittener Staubsaugerbeutel. Das ist laut einer Studie das zweitbeste nach den üblichen OP Masken. Weil ich so zufrieden mit dem Ergebnis war, habe ich gleich ein Foto an einige Freunde geschickt. Das Ergebnis war, dass mich die Frau aus unserem Haus, die über uns wohnt, gebeten hat, ich möge ihr doch BITTE auch so eine Maske nähen. Das habe ich gerade abgeschlossen. Hier mal ein Foto:


„RITAS WEG“ JETZT AUCH ALS BUCH ERHÄLTLICH

23. März, 2019|

Mein neuer Roman „Ritas Weg“ ist erschienen!

Bestellung jederzeit möglich unter „Kontakt“

Preis: 16,00 Euro plus 1 Euro Versand

oder im Buchhandel:

ISBN 0013966324

SYLVIA SMUDA BEI MARJORIE-WIKI

29. November, 2017|

Bin bei Marjorie-Wiki, der Vorstufe zu Wikipedia, als Schriftstellerin aufgenommen. Wurde auch Zeit.

Sylvia Smuda bei Marjorie-Wiki